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6 Zutaten für ein virales Video

6 Zutaten für den viralen Video Hit

Wer träumt nicht von einem eigenen viralen Video Hit? Einem Video, das sich wie ein Lauffeuer im Internet verbreitet und Ihre Markenbotschaft unterstützt? Zugegebenenermassen ist das kein leichtes Unterfangen. Aber mit einigen Maßnahmen kann dieser Vorgang so beeinflusst werden, dass ein Video die Chance hat, viral zu werden.

 

Was Sie in diesem Artikel über virale Videos erwartet:

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  Was genau ist ein virales Video?
  Bedeutung sozialer Medien und YouTube für virale Videos
  So sieht es die Wissenschaft
  Das sind die Zutaten für den viralen Video-Hit
  Säen und reich Ernten mit "Seeding"
  Fazit
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  Was genau ist ein virales Video?

Virale Videos generieren innerhalb kürzester Zeit eine maximale Aufmerksamkeit. Die Zielgruppe wird dabei zum Markenbotschafter, weil das virale Video unendlich oft in den sozialen Medien verbreitet und auf Blogs verlinkt wird.

Um in der grauen Masse überhaupt noch aufzufallen, muss man den steigenden Erwartungen der Nutzer gerecht werden und ausgetretene Pfade verlassen. Soweit die Theorie. Ein virales Video zu kreieren ist eine Kunst, aber möglich. Es mangelt regelmäßig auch nicht an der dafür notwendigen Kreativität, sondern schlicht und ergreifend am Mut, etwas Neues und Unkonventionelles auszuprobieren.

  Bedeutung sozialer Medien und YouTube für virale Videos

Auf YouTube und anderen sozialen Medien tummeln sich Millionen von Videos, die nie oder nur für wenige Sekunden nach dem Klick Beachtung finden, um sich gleich dem nächsten Thema zuzuwenden. Das Einzige, was wirklich hängen bleibt ist, dass man sich mit Ihren Botschaften nicht weiter auseinander setzten muss. Den Folgen kann man sich kaum entziehen: YouTube hat in Punkto Reichweite das klassische Fernsehen bereits abgehängt und erreicht – je nach Altersklasse – durchschnittlich 95% der Online Bevölkerung.

  So sieht es die Wissenschaft

Jonah A. Berger und Kaherine L. Milkman von der Universität Pennsylvania sind der Frage nachgegangen, was Online Content viral macht. In ihrer Studie wurden Artikel der New York Times nach Emotionen geclustert und systematisch deren Verbreitungshäufigkeit analysiert.
Ihre Ergebnisse zeigen das

 

 •    Themen, die emotional positiv besetzt sind verbreiten sich besser
 •    Negative Inhalte dann funktionieren, wenn sie Wut oder Angst erzeugen
 •    Überraschende Inhalte, Humor und unmittelbarer praktischer Nutzen

 

zu einer hohen Verbreitungswahrscheinlichkeit führen.
 
  Das sind die Zutaten für den viralen Video-Hit
#1 Virale Videos mit Humor

Spass ist, wenn die Meisten lachen. Mit einer gehörigen Portion Humor bekommen Sie die Zuschauer auf Ihre Seite und halten Sie dort auch. Das bedeutet, Ihr Video bekommt die Aufmerksamkeit, die es verdient und verankert sich nachhaltig im Gedächtnis der Zuschauer.

Die Gründe liegen klar auf der Hand: Humor baut Distanzen zur Zielgruppe ab und schafft eine emotionale Bindung zu Ihrer Botschaft. Der Ursprung dieses Erfolgsfaktors liegt in der Neurobiologie: Wenn etwas wirklich lustig ist wird das Belohnungssystem in unserem Gehirn aktiviert. Die Folge ist ein Gefühl von Wohlbefinden sowie eine gesteigerte Konzentration und Handlungsbereitschaft.  

Humor kann auf vielfältige Art in unterschiedlichen Ausprägungen entstehen. Im Bereich der viralen Videohits sind das neben dem feingeistigen Humor insbesondere Selbstironie oder
Schadenfreude.

 
#2 Der Überraschungsmoment

Spannende Fragen, gewagte Thesen, Funny Facts oder unvorhersehbare Wendungen haben das Potential, dass ein Video viral wird. Das beginnt übrigens bereits mit der Einleitung- und die muss sitzen. Mit dem sogenannten Hook bekommt das Video die Zielgruppe an die Angel. Ein Hook ist ein kurzer Teaser, sozusagen der „Köder“ für das Publikum. Hat die Masse angebissen, muss der Inhalt dafür sorgen, dass sie auch bis zum Schluss dran bleiben.

 

Das Video der Kantonspolizei Bern „Wenn das Star Wars Raumschiff im Parkverbot steht“ wurde eigentlich als digitale Weihnachtsgrußkarte für die Mitarbeiter konzipiert. Nach einer Veröffentlichung auf Twitter ging es viral.

#3 Faszinierende Geschichten

Gerade dort, wo Humor ausnahmsweise unangebracht oder unerwünscht ist, muss die Story sitzen. Menschen lieben faszinierende Geschichten, die sie emotional berühren und als Inspiration dienen.

Die Geschichte hinter einem viralen Video reißt die Zuschauer mit- vom Anfang bis zum Ende. Das gelingt durch einen Spannungsbogen, der anfänglich eine Erwartung aufbaut. Allzu oft verläuft der Inhalt nach einem gelungenen Start ins Leere und die Erwartung der Zuschauer wird enttäuscht. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen und macht den Unterschied zu einem viralen Video.

 

Mit fast 70 Millionen Aufrufen allein auf YouTube hat Dove in seinem Film "Real Beauty Sketches" über das Gap zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung perfekt umgesetzt und brachte unzählige Frauen zum Weinen. 

# 4 Die Lösung

Produkte und Dienstleistungen werden vornehmlich von Menschen gekauft, um Bedürfnisse zu befriedigen oder die großen und kleinen Probleme des Alltags zu lösen. Wobei beides häufig deckungsgleich zu bewerten ist.

Folgerichtig verzeichnen sogenannte „How-to“ Videos enorme Wachstumsraten. Denn häufig steht vor der endgültigen Problemlösung durch den Kauf gleich eine neue Hürde im Raum: Wie wende ich das Produkt richtig an, baue es auf oder nehme es in Betrieb?

Mittlerweile tendiert die Bereitschaft, selbst eine kurze Gebrauchsanleitung zu lesen, gegen Null. Hier bietet ein kurzes How-To Video klare Vorteile: Der Konsum ist nicht nur schneller und anschaulicher möglich sondern bietet auch einen deutlichen Unterhaltungswert. Umso erstaunlicher ist es, dass How-To Videos häufig von unternehmensfremden Dritten und nicht vom Hersteller selbst erstellt werden.

Die eigentliche Zutat für den viralen Hit ist jedoch nicht ein herkömmliches How-To Video. Ist es mit weitergehendem praktischen Nutzen und Anwendertipps für eine möglichst breites Publikum versehen, kann so ein Video zum konkreten Bedarf auch für die Nutzer werden, denen es vorher gar nicht bewusst war.

# 5 Der Niedlichkeitsfaktor

Auch jenseits der Katzenvideos ist der Niedlichkeitsfaktor ein Magnet für die Massen. Von Pandababys in Berlin über Angry Chihuahuas weltweit: Diese Videos erreichen beeindruckende Reichweiten. Der Niedlichkeitsfaktor lässt sich aber auch sehr erfolgreich für Werbebotschaften nutzen. So landete ein kleiner Familienbetrieb aus Wales einen viralen Weihnachtshit mit dem jüngsten Spross des Unternehmens.  

 
#6 Relevante und aktuelle Inhalte

Die eigene Botschaft mit relevanten und aktuellen Inhalten zu verknüpfen, lässt die Chance auf eine Viralität des eigenen Videos erheblich steigern. Interessante, gerne auch abwegige Fragestellungen rund um ein Thema lässt die Klickzahlen in ungeahnte Höhen schiessen.

 

Welche Themen jeweils besonders aktuell sind, lässt sich verlässlich an den Google Suchmaschinenanfragen ablesen. Im März 2020 sind wenig überraschend die großen Ausreisser rund um den Coronavirus zu finden.

  Säen und reich ernten mit "Seeding"

Es ist eine Kunst, ein richtig gutes und unterhaltsames Video zu produzieren, das das Zeug hat, viral zu werden. Es wäre jedoch ein Fehler zu glauben, dass eine virale Verbreitung von guten Inhalten per Automatismus passiert. Denn in den allermeisten Fällen findet auch der beste Video Content nicht von allein zu einem nennenswerten Anteil an Nutzern. Einige Mühen in Form von „Seeding“ verhelfen hier zum Erfolg. Hierzu gibt es einige erfolgreiche Seeding Strategien.

Fazit:

Richtig erfolgreiche Brandvideos sind selten ein Zufallsprodukt: Mit Kreativität, Mut und den passenden Zutaten wird die Wahrscheinlichkeit, einen viralen Videohit zu landen exponentiell größer. Eine gute Kombination möglichst vieler Zutaten, gerne auch in kontroverser Form. Doch es ist auch Vorsicht geboten. Je bekannter eine Marke bereits ist, desto eher müssen mögliche negative Reaktionen berücksichtigt werden und gegebenenfalls durch ein erfahrenes Marketingteam aufgefangen werden. Ist die Marke bisher nur wenig bekannt könnte sogar eine negative PR gut sein.

 

 

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