Glossar

Lehrfilm

 

 

Lehrfilme sind Filme, die den Zuschauern Kenntnisse vermitteln, sie aufklären oder auf eine spezielle Aufgabe vorbereiten. Lehrfilme sind beinahe so alt wie das Medium Film selbst. Anfangs vor allem aus dem Schulunterricht, aus der Uni oder aus politischen Briefings bekannt, sind Lehrfilme mittlerweile seit langem Teil der Mitarbeiterschulung und erfüllen auch im Kundenkontakt Aufgaben.

Normalerweise sind Lehrfilme Bestandteil eines größeren Lehrkonzepts, können jedoch auch die einzige Form der Lehre darstellen. Als begleitendes Lehrmedium helfen Lehrfilme dabei, die Kerninhalte bündig auf den Punkt zu bringen und langfristig im Gedächtnis der Zuschauer zu verankern. Außerdem führen sie die in praktischen Berufen geforderten oder gewünschten Handlungen unmittelbar vor, was in der Regel einen Nachahmungseffekt bei den Zuschauern auslöst. Visualisierte Handlungen können in der Folge leichter imitiert werden, sodass die natürliche trial-and-error-Phase umgangen wird.

Bei Lehrfilmen kann auf professionelle Schauspieler, fachlich versierte Angestellte, Animationen oder reine Textdarstellungen zurückgegriffen werden. Die Wahl der einzelnen Filmelemente hängt natürlich immer auch von der Zielgruppe ab. Animationen fallen gegenüber den anderen Darstellungsweisen, anders als bei Erklärfilmen, deutlich ab, da in der Regel eine lebensnahe Situation gewünscht ist. Grundsätzlich gehören Textdarstellungen ohne sonstige Reizfaktoren der Vergangenheit an. Heutzutage gilt es, mit der Information ebenso ein Gefühl oder einen Kerngedanken zu vermitteln, damit die erlernten Inhalte besser und nachhaltiger verarbeitet werden können. Dreht es sich um einen Lehrfilm für praktische Aufgaben im Staff, sollte dieser auch praxisbezogen sein. Text alleine ist jedoch der Inbegriff reiner Theorie.

Vor allem Unternehmen und Einrichtungen aus Technik und Industrie verwenden Lehrfilme zur Schulung ihrer Mitarbeiter. Lehrfilme sind jedoch darüber hinaus in allen Branchen verbreitet und werden für die verschiedensten Zwecke eingesetzt. So geht es bei Lehrfilmen nicht immer ausschließich um berufsspezifische Inhalte. Auch Einweisungen in Brandschutz, Hygienevorschriften oder Datenschutz erfordern gezielte Schulungsmedien. Lehrfilme tragen dazu bei, die angesprochenen Probleme, Lösungsvorschläge und Anordnungen zu visualisieren und daher situationsnah zu inszenieren.

Mit Lehrfilmen können Unternehmen ihre Mitarbeiter fortbilden, Regeln und Richtlinien veranschaulichen oder neue Angestellte in ihren Aufgabenbereich einweisen. Organisationen wie Schulen und Universitäten wiederum greifen auf Lehrfilme zurück, um Inhalte nachhaltig zu vermitteln. Dabei kommt der gewählten Darstellungsweise eine große Bedeutung zu. Farbe, Inszenierung, Handlungsaufbau, Kontrast und viele andere äußere Faktoren wirken auf die Zielgruppe ein und sollten die Inhalte in einem produktiven Umfeld präsentieren. Dies gelingt nur mit der nötigen Expertise. Umso wichtiger ist es, dass Neulinge auf dem Gebiet der Lehrfilme mit Experten zusamenarbeiten, um das bestmögliche Endprodukt zu gewährleisten.


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